Ausstattung
Resonanzprüfmaschine

Resonanzprüfmaschine

Prüfmaschine mit Querhaupt, Prüftisch und Probenaufnahme für Schrauben Prüfmaschine mit Querhaupt, Prüftisch und Probenaufnahme für Schrauben Prüfmaschine mit Querhaupt, Prüftisch und Probenaufnahme für Schrauben © TTH/ M. Collmann

BESCHREIBUNG

Der Nachweis der Ermüdungssicherheit basiert maßgeblich auf empirisch ermittelten Wöhlerlinien. Für verschiedene Konstruktionsdetails sind sie wesentlicher Bestandteil der aktuellen Normen und Richtlinien und setzen Beanspruchungsniveau und Lebensdauer ins Verhältnis. Werden Fertigungsabläufe, Geometrie oder Abmessungen gegenüber den kategorisierten Details verändert, ist die erneute Ermittlung einer Wöhlerlinie an diesem Detail erforderlich.

In der Resonanzprüfmaschine des TTH sind diese Versuche schnell und kosteneffizient möglich. Dies ist besonders wichtig, da eine große Streuung der Lebensdauern bei den Einzelprüfungen eine hohe Versuchsanzahl erfodern, um eine statistisch abgesicherte Wöhlerlinie zu erhalten. Abhängig von der Probensteifigkeit können Prüffrequenzen von bis zu 120 Hz realisiert werden. Ein Bolzen M36 kann bei einer Prüffrequenz von 55 Hz getestet werden und erreicht eine Schwingspielzahl von 5 Mio. Lastzyklen nach etwa 25 Stunden. Dagegen würde eine Prüfung bei 10 Hz mit konventioneller servo-hydraulischer Prüftechnik sechs Tage dauern. Neben der Prüfzeit nehmen auch die Energiekosten deutlich zu.

 

Blick auf die Bruchfläche im Bereich des Gewindes Blick auf die Bruchfläche im Bereich des Gewindes Blick auf die Bruchfläche im Bereich des Gewindes © M. Collmann
Gebrochene Schraube nach Schwingversuch

TECHNISCHE DATEN

Betonprobe im Prüfstand mit Druckplatten und Kallotte oben Betonprobe im Prüfstand mit Druckplatten und Kallotte oben Betonprobe im Prüfstand mit Druckplatten und Kallotte oben © TTH/ H. Hartmann
Probenaufnahme zur Druckschwell-Prüfung von Betonproben
Prüfraum (Breite x Tiefe)1560 x 1480 mm
maximale Kraftamplitude500 kN
maximale Gesamtkraft± 1000 kN
maximaler Schwingweg10 mm